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Steca Frischwasserlabor

Frischwasserlabor, Steca, Prüfstand, Vierer-Kaskade, Schaltung
Frischwasserlabor, Frischwassertechnik, Vierer-Kaskadenschaltung
Frischwasserlabor, Steca, Hydraulisch, Harfe, Zapfmengenregulierung

zur Erprobung und Optimierung von autarken und kaskadierbaren Frischwasserreglern

Die Entwicklung von Frischwasserreglern basiert bei KATEK Memmingen von Beginn an auf den beiden Fundamenten Theorie und Praxis. In den Elektroniklabors wurden zunächst physikalisch technische Überlegungen angestellt um die Anforderungen und den Anwendungsbereich im Kontext mit den optimalen Hard- und Softwarelösungen zu finden.

Weiterführende theoretische Betrachtungen und Untersuchungen wurden anschließend in Zusammenarbeit mit einer Hochschule gemacht, um die grundsätzlichen Verschaltungsmöglichkeiten mehrerer Frischwasserstationen und den einzelnen Steuerungen zu einer optimalen Einheit zu prüfen. Diese Untersuchungen wurden mit Hilfe einer thermodynamischen Simulation unter Berücksichtigung weiterer unterschiedlicher Kriterien ermittelt. Die Simulationsergebnisse wurden anschließend miteinander verglichen, bewertet und in entsprechende Regleralgorithmen umgesetzt.

Neben der Überprüfung und Optimierung der Reglerfunktionsweise in den Elektroniklabors ist es im nächsten Schritt sehr wichtig, den Regelalgorithmus in der Praxis zu erproben und diesen weiter zu verbessern. Dafür wurde bei Steca eigens ein neues Labor aufgebaut, in dem praxisnah sowohl autarke als auch kaskadierbare Frischwasserstationen unterschiedlicher Leistungsgrößen mit verschiedenen thermodynamischen Einflussgrößen unter Anwendung verschiedener Parameter getestet und optimiert werden können.

Die Konzeption des Prüfstands ist auf eine maximale Warmwasserzapfleistung von 150 Liter pro Minute ausgelegt, wobei an zwei Strängen jeweils bis zu vier kaskadierte Frischwasserstationen pro Strang gleichzeitig betrieben werden können. Mit Hilfe von voreingestellten Durchflussbegrenzern kann an einer „Zapfmengen-Harfe“ quasi jedes erdenkliche Zapfmengenprofil mit entsprechenden Zapfsprüngen simuliert und jederzeit rekonstruierbar eingestellt werden.

Insgesamt werden die Messwerte von 24 Temperaturmessstellen und 6 Durchflussmengenmessstellen erfasst und elektronisch mit Hilfe von entsprechender Software ausgewertet. Aufgrund der Messwerte und den empirischen Erkenntnissen wird anschließend der Regleralgorithmus erneut auf die entsprechenden thermodynamischen Eigenschaften der jeweiligen Pumpengruppe angepasst.



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